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Der Künstler Jens Hunger, geboren 1968, gibt in seinen Arbeiten
Einblick in seine Perspektive auf eine scheinbar verworrene und
bedrohliche Außenwelt. Am Anfang dieser künstlerischen
Auseinandersetzung standen Comics und Collagen, aber seit
einigen Jahren entstehen Ölgemälde auf Leinwand und Papier.
Dabei bedient er sich einer surrealistischen und expressiven
Bildsprache. Eine Mischung aus phantastischen und realistischen
Bildelementen verschmilzt zu einem eigenen Ausdruck. Dabei
versucht er, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des
Unbewussten auszuloten und darzustellen. Oft ist auch eine
Auflösung von scheinbar gegensätzlichen Zuständen und
Situationen zu betrachten. Die Elemente Farbe, Dynamik und
Gefühl lassen sich in nahezu jedem seiner Werke finden. Der
Betrachter entdeckt eine Vielzahl von Positionen, die auf ihn
einwirken und die er für sich interpretieren kann. Es ist der Versuch
der Einbettung des Wunderbaren, aber auch des Schreckhaften in
banale oder manchmal auch groteske Szenerien. Teilweise
eruptive, aber auch zurückhaltende Ausdrucksmittel wie zum
Beispiel ein vitaler Farbauftrag oder eine vereinfachte Formgebung
sind zu betrachten. Bisher waren die Arbeiten von Jens Hunger an
verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin und Düsseldorf, aber
auch in München zu sehen.